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Podiumsdiskussion: Thesen für eine wissenschaftsfreundliche Kultur

Die gegenwärtigen Debatte um die Rolle der Wissenschaft in Politik und Gesellschaft dreht sich um zwei entgegengesetzte Perspektiven: Während die einen eine saubere Trennung zwischen Wissenschaft und Politik fordern, propagieren andere, Wissenschaft möglichst aktiv in die Politik zu tragen. An dieser Podiumsdiskussion werden wir erörtern, wie politisch Wissenschaft sein kann, ohne ihre Wissenschaftlichkeit aufzugeben, und wie viel politische Abstinenz sie verträgt, ohne sich gesellschaftlich irrelevant zu machen.

12.06.2024

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Die Wissenschaft steht unter Druck: Ihr wachsender Einfluss als System, die Welt zu verstehen und zu erklären, weckt Begehrlichkeiten und Widerstände zugleich. Manche drängen darauf, Wissenschaft möglichst aktiv in die Politik zu tragen, und verwischen dabei zusehends die Grenzen zwischen wissenschaftlicher Arbeit und politischem Handeln. Andere verlangen, dass Wissenschaft öffentliche Beeinflussung meidet und sich von allem fernhält, was politisch wirken könnte.

Reatch lehnt beide Positionen ab. Weder sollte Wissenschaft Politik machen, noch kann sich Wissenschaft dem Politischen entziehen. In unseren Thesen für einen wissenschaftsfreundliche Kultur (Link) argumentieren wir, dass Wissenschaft weder Politik machen sollte noch sich dem Politischen entziehen kann. Sie erreicht ihr Ziel am besten, wenn sie weiss, dass sie politisch ist, ohne selbst Politik zu machen.

Diese Thesen sind Anlass der Podiumsdiskussion mit folgenden profunden Kenner*innen der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik:

Sprache: Deutsch

Anmeldefrist: 05. Juni 2024