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Workshop: Thesen für eine wissenschaftsfreundliche Kultur

Sei es durch Wissenschaftskommunikation, die Vermittlung wissenschaftlicher Informationen oder als Debattenplattform über die Rolle der Wissenschaft in Gesellschaft und Politik: Journalismus prägt in vielerlei Formen das gesellschaftliche Bild von Wissenschaft mit. An diesem Workshop wollen wir mit Vertreter*innen aus der Wissenschaft, den Medien und der Wissenschaftskommunikation Perspektiven für das Verhältnis von Wissenschaft und Journalismus erörtern.

22.11.2024

Bern (Details tba)

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Seit vielen Jahren wird die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation betont. Parallel dazu schreitet der Medienwandel ungebremst voran. Damit ist Wissenschaft zunehmend Teil von Debatten, die nicht nach wissenschaftlichen, sondern nach medialen Massstäben geführt werden. Akteuren mit politischen oder wirtschaftlichen Partikularinteressen fällt es einfacher, wissenschaftliche Erkenntnisse für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Eine Öffentlichkeit, die informiert sein will, ist darauf angewiesen, dass Journalismus neben der kompetenten Vermittlung wissenschaftlicher Informationen auch eine kritisch-unabhängige Berichterstattung gegenüber wissenschaftlichen Aussagen und Akteuren sicherstellt. Davon profitiert auch Wissenschaft als System, indem sie auf kompetente Vermittler, aber auch kritische Beobachter ihrer Arbeit vertrauen kann.

In unseren Thesen für eine wissenschaftsfreundliche Kultur argumentieren wir, dass guter Journalismus hilft, Wissenschaft zu verstehen, ohne sie zu verklären. Und dass er hilft, Wissenschaft zu kritisieren, ohne sie zu verzerren.

Diese Thesen werden am Workshop diskutiert und weiterentwickelt. Zusätzlich steht deren praktische Umsetzung im Zentrum. Der aktuelle Stand der Debatte findet sich hier.

Dieser Workshop ist eine Kooperation zwischen Reatch und dem Schweizer Klub für Wissenschafts­journalismus (SKWJ).

Sprachen: Deutsch, Französisch, Englisch

Anmeldefrist: 12. November 2024