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Schweiz 2035: Think Tanks beantworten 20 Zukunftsfragen

Im Bericht «Schweiz 2035 – Think Tanks beantworten 20 Zukunftsfragen» werden die grossen Zukunftsfragen für die Schweiz der nächsten 10 bis 15 Jahre thematisiert. Reatch war unter den ausgewählten Think Tanks aus dem In- und Ausland, die ihre Einschätzungen abgaben.

Den gesamten Bericht gibt es hier.

Werden 2035 über 85 % der Schweizer Bevölkerung in der Stadt leben?

In den 49 Agglomerationen der Schweiz leben 73 % der Einwohnerinnen und Einwohner des Landes (Bundesamt für Statistik). Vor allem seit der Jahrtausendwende haben die Agglomerationen zugelegt und übertrafen mit einer Zunahme von 17,7 % sogar das gesamtschweizerische Bevölkerungswachstum von 17,2 %. Noch 1950 lebte weniger als dieHälfte der Bevölkerung (45 %) in der Stadt. Wird sich dieser Trend in den nächsten 15 Jahren fortsetzen, oder wird es eine Kehrtwende geben mit mehr Menschen, die wiederauf dem Land wohnen wollen?

Guido Baldi: Nein. Nach Jahren des Schrumpfens beginnen die Schweizer Städte erst 2035 wieder zu wachsen. Ein rückblickendes Zukunftsszenario.

Im Juli 2035 veröffentlicht das Bundesamt für Statistik die «Statistik der Schweizer Städte 2035» [1]. Erstmals seit Langem dreht sich der oft als «Stadtflucht» bezeichnete Trend, der in den 2020er Jahren begonnen hatte. Der Anteil der Bevölkerung in Agglomerationen legt wieder zu, bleibt aber weiterhin unter dem Stand der 2020er-Jahre. Viele Kommentator*innen gehen davon aus, dass bis ins Jahr 2050 mehr als 85% der Schweizer Bevölkerung in der Stadt leben werden. In einem Interview sagt aber eine Expertin leicht schmunzelnd, dass sich vor fast fünfzehn Jahren eine bekannte Denkfabrik mit ähnlichen Prognosen schon einmal deutlich geirrt hätte und man deshalb vorsichtig sein solle mit solchen Vorhersagen.

2020 und 2021 markierten eine Zäsur in der Schweiz und weltweit: Die Coronapandemie hatte die Menschen damals nachhaltig geprägt, die Möglichkeiten zum physischen Austausch zeitweise stark eingeschränkt und damit in vielen Bereichen zu einem Digitalisierungsschub geführt. Und auch wenn die Massnahmen zur Einschränkung der Pandemie temporär blieben - viele neue Verhaltensweisen waren von Dauer: So blieb etwa Heimarbeit auch nach dem Abflauen der Pandemie verbreitet [2]. Die Nähe zur Natur war ebenfalls wichtiger geworden [3]. Während dem Lockdown war der Alltag für jene Menschen angenehmer gewesen, welche mehr Wohnfläche zur Verfügung hatten und nahe an Grünflächen wohnten. Das Leben auf dem Land wurde dank mehr Heimarbeit nicht nur besser vereinbar mit dem Berufsleben, sondern erschien auch entspannter und familienfreundlicher. Zudem waren die ohnehin schon hohen Miet- und Immobilienpreise während der Pandemie noch einmal in die Höhe geschossen [4], was sich insbesondere in den städtischen Ballungsräumen bemerkbar machte. In der Folge wichen immer mehr Menschen nicht nur in mittelgrosse Agglomerationen aus, sondern entdeckten auch kleine Dörfer im Mittelland oder in Bergregionen als Wohn- und Arbeitsort.

Gerade unter jungen und urbanen Menschen und Familien wurde es immer angesagter, vollständig auf dem Land zu leben [5]. Bis dahin hatten sich diese aufgrund des attraktiveren Freizeitangebots oder der besseren Verfügbarkeit von Kinderkrippen für ein Leben in Städten entschieden. Ländliche Gebiete wurden durch soziale Innovationen diesbezüglich jedoch immer attraktiver. Ein Leben auf dem Land galt bald nicht mehr als verstaubt sondern als zeitgemäss und dank den digitalen Arbeitsmöglichkeiten von zu Hause auch auch als ökologisch.

Auch wenn sich immer mehr Menschen für ein Leben auf dem Land entschieden, wurde es trotzdem nie zu einem Trend, dem die Mehrheit der Menschen folgte. Das Leben in städtischen Agglomerationen blieb die dominierende Lebensform und die meiste soziale, kulturelle und wirtschaftliche Aktivität fand immer noch in städtischen Gebieten statt.

Den «Fünfer und das Weggli» konnten sich wohlhabende und gut gebildete Menschen leisten. Häufig besassen diese zwei oder gar drei Wohnsitze auf dem Land und in der Stadt, in denen sie sich jeweils etwa gleich häufig sowohl für Arbeits- als auch für Freizeitzwecke aufhielten. Diese Menschen konnten häufig hybrid arbeiten [6] und kombinierten das Leben in grosszügigen Wohnungen oder Häusern in den Stadtzentren mit Villen an einem See oder in Bergregionen. Auch die Menschen mit mittleren Einkommen zeigten ein ähnliches Verhalten, indem sie sowohl in kleineren Wohnungen in Städten als auch in grösseren Eigenheimen auf dem Land wohnten. Menschen mit niedrigem Einkommen waren aufgrund ihrer Arbeit, die oft weniger gut in Heimarbeit erledigt werden konnte, öfter als andere gezwungen, in Agglomerationen in der Nähe zum Arbeitsplatz zu wohnen. Insgesamt führte das veränderte Verhalten der Menschen zu einer deutlich grösseren Nachfrage nach Wohnraum. Eine rege Bautätigkeit entstand, die auch durch zwischenzeitliche Zinsanstiege und Preiskorrekturen nur kurzzeitig gebremst wurde.

Anfang der 2030er Jahre deutete sich aber an, dass die dargestellten Trends abflachten. Viele Menschen, die im ländlichen Raum wohnten, hatten in der Zwischenzeit oft mehrere Jobs angenommen, die sie ausschliesslich von zu Hause aus erledigten [7]. Reine Heimarbeit führte jedoch dazu, dass diese Menschen nun auf dem Arbeitsmarkt immer mehr in Konkurrenz standen mit Menschen aus anderen Ländern. Der Stress war deshalb hoch und die Löhne entwickelten sich schleppend. Privilegiert waren in dieser Hinsicht jene Menschen, die hybrid sowohl von zu Hause als auch in einem Geschäftsbüro arbeiteten. Sie waren schwieriger zu ersetzen und hatten mehr soziale Kontakte. Die Verärgerung über diese Menschen wurde grösser, da sie sehr viel Wohnraum an guten Lagen sowohl auf dem Land als auch in der Stadt beanspruchten und damit die Preise in die Höhe trieben. Teilweise waren ihre Wohnungen in Innenstädten längere Zeit nicht bewohnt, sodass gewisse Städte befürchteten, zu Schlafstädten zu werden.

Immer mehr Menschen fühlten sich auf dem Land unwohl inmitten teurer Villen und gestresster Heimarbeiter*innen, die wenig Zeit für soziale Kontakte oder die Natur zu haben schienen. Der Reiz des Neuen, der noch Mitte der 2020er Jahre dominiert hatte, liess langsam nach und die Städte entwickelten wieder mehr Anziehungskraft. Immer mehr Pioniere versuchten, den zunehmend verschlafen wirkenden Stadtquartieren und Agglomerationen neues Leben einzuhauchen. Sie profitieren dabei davon, dass die Wohnkosten an diesen Orten verhältnismässig niedrig geworden waren. Das dichte Miteinanderleben in der Stadt sowie verschiedene innovative Wohnprojekte förderte den Austausch und die Entwicklung von neuen Ideen.

Im Jahr 2035 stehen die Städte also mit ihren historischen Altstädten und dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Menschen vor einem erneuten Aufschwung. Von einem Bevölkerungsanteil von 85% in Städten, den die Denkfabrik im Jahr 2021 vorhergesagt hatte, ist man man aber noch weit entfernt.

Guido Baldi ist Mitglied von Reatch und ist Themenverantwortlicher für die Zukunft der Arbeit. Er forscht an der Universität Bern, dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) sowie der Hochschule Luzern - Wirtschaft. Der Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder und stellt nicht unbedingt die Meinung seiner Arbeitgeber dar.

Referenzen:

[1] Dieser Beitrag versucht, sich gegenwärtig abzeichnende Entwicklungen und den aktuellen Forschungsstand dazu in die Zukunft weiterzudenken bis 2035. Es werden auch mögliche künftige Trendbrüche aufgezeigt, wo eine Fortschreibung momentaner Trends nicht als sinnvoll erachtet wird. Die gewählte Stilform des Beitrags, welche ausgehend vom Jahr 2035 einen fiktiven Rückblick auf den Zeitraum seit 2021 gibt, orientiert sich teilweise an Bundeskanzlei (2015): Perspektiven 2030 - Chancen und Gefahren für die Bundespolitik, Bern 13.03.2015: https://www.bk.admin.ch/bk/de/home/dokumentation/fuehrungsunterstuetzung/lage-und-umfeldanalyse.html.

[2] Vgl. etwa Barrero, J. M.; Bloom, N.; Davis, S. (2021): Why working from home will stick, NBER Working Paper 28731: http://www.nber.org/papers/w28731.

[3] Vgl. etwa Office for National Statistics (2021): How has lockdown changed our relationship with nature?, 26 April 2021, Office for National Statistics, London: https://www.ons.gov.uk/economy/environmentalaccounts/articles/howhaslockdownchangedourrelationshipwithnature/2021-04-26.

[4] Vgl. etwa Rieder, T. (2021): Schweizer Immobilienmarkt 2021: Wohneigentum gefragter denn je, 2. März 2021, Credit Suisse, Zürich: https://www.credit-suisse.com/ch/de/articles/private-banking/schweizer-immobilienmarkt-2021-wohneigentum-gefragter-denn-je-202103.html.

[5] Vgl. etwa Mayer, H.; Meili, R. (2016). New Highlander Entrepreneurs in the Swiss Alps. Mountain Research and Development, 36(3), pp. 267-275. International Mountain Society 10.1659/MRD-JOURNAL-D-16-00040.1; Mayer, H. (2020). Innovation in der Peripherie. In: Weissbuch Regionalpolitik (pp. 29-31). Bern: Staatssekretariat für Wirtschaft SECO: https://boris.unibe.ch/145797/.

[6] Vgl. etwa Bonacini, L.; Gallo, G.; Scicchitano, S. (2021) "Working from home and income inequality: risks of a ‘new normal’ with COVID-19," Journal of Population Economics, Springer; European Society for Population Economics, vol. 34(1), pages 303-360, January: https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00148-020-00800-7; Irlacher, M.; Koch, M. (2020): "Working from Home, Wages, and Regional Inequality in the Light of Covid-19," CESifo Working Paper Series 8232, CESifo: https://www.cesifo.org/en/publikationen/2020/working-paper/working-home-wages-and-regional-inequality-light-covid-19.

[7] Diese hier unterstellten Entwicklungen hatten sich teilweise schon viel früher angedeutet. Vgl. etwa Baldwin, R. (2019): The Globotics Upheaval: Globalisation, Robotics and the Future of Work, Oxford University Press, Illustrated Edition (8. Februar 2019); Gray, M. L.; Suri, S. (2019): “Ghost Work (International Edition): How to Stop Silicon Valley from Building a New Global Underclass”, Houghton Mifflin Harcourt; Illustrated Edition (7. Mai 2019); Fuster, T. (2021): Angestellte im Home-Office, nehmt euch in acht!, Kommentar in der Neuen Zürcher Zeitung, 16. Februar 2021.

Wird die Schweiz 2035 Gentechnik in der Landwirtschaft einsetzen?

Seit 2005 besteht in der Schweiz das Gentechnik Moratorium. Dieses wurde insgesamt viermal verlängert, aktuell bis Ende 2025. Eine politische Mehrheit zur Abschaffung des Moratoriums gibt es heute nicht. Befürworter und Gegner fechten allerdings unerbittlich um Deutungshoheit, ob der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft positive oder negative Effekte auf Ernährungssicherheit, Umwelt und Klimawandel haben und ob deren Einsatz sicher und kontrollierbar ist. Neue gentechnische Verfahren sind darüber hinaus auf dem Vormarsch und deren Abgrenzung und Einordnung zur gesetzlich geregelten Gentechnik ist nicht immer klar (Postulat 20.4211 Chevalley).

Angela Bearth und Servan L. Grüninger: Fast 20 Jahre sind vergangen, seit das Schweizer Stimmvolk über das Gentech-Moratorium befunden hat. Über ein zeitlich befristetes Moratorium, wie man betonen sollte. Es war ursprünglich nur dafür gedacht, die Chancen und Risiken der Gentechnik in der Landwirtschaft wissenschaftlich genauer unter die Lupe zu nehmen – und diese Aufgabe hat es erfüllt. Nach einem eigens dafür lancierten nationalen Forschungsprogramm und nach unzähligen nationalen und internationalen Studien im Labor und auf dem Feld ist die Sachlage klar: Es gibt keine belastbaren wissenschaftlichen Gründe dafür, warum gentechnisch veränderte Produkte ökologisch oder gesundheitlich anders zu beurteilen wären als sogenannt konventionell gezüchtete Pflanzen. Das Ergebnis der Züchtung ist ausschlaggebend, nicht die Züchtungsmethode. [1]

Aus regulatorischer Sicht ist eine Anpassung der Gesetzgebung also längst überfällig, zumal die Züchtungsmethoden ständig weiterentwickelt werden, sodass die Gentechnik von 2035 eine ganz andere sein wird als jene von heute und sich erst recht von jener von 2005 unterscheidet. Gewisse Formen moderner Züchtungsmethoden können das Erbgut von Pflanzenschon jetzt derart präzise verändern, dass es nicht mehr möglich ist, diese Veränderungenvon natürlichen Mutationen oder konventionellen Züchtungen zu unterscheiden. [2] Wieso also sollten Regulierungsbehörden Pflanzen mit demselben Erbgut und denselben Eigenschaften unterschiedlich behandeln? Die Methoden von heute mit den Gesetzen von gestern zu regulieren ist so absurd, wie moderne Smartphones an den Funktionen alter Nokia-Handys zu messen.

Diese Erkenntnis hat andere Länder bereits dazu bewogen, neue Technologien der Pflanzenzüchtung in der Landwirtschaft in Erwägung zu ziehen oder schon einzusetzen. Eine Studie der EU-Kommission hielt jüngst fest, dass neue gentechnische Methoden einen entscheidenden Beitrag zu einem nachhaltigen Ernährungssystem liefern können, und forderte eine Anpassung veralteter Regulierungen. [3] Im Vereinigten Königreich wird gerade über eine Anpassung der Gesetzgebung diskutiert, während parallel dazu ein erster Feldversuch mit genomeditiertem Weizen läuft. [4] Und Kanada beurteilt neue Pflanzensorten schon lange unabhängig von der Züchtungsmethode.

Im Gegensatz dazu wurde das befristete Gentech-Moratorium in der Schweiz bereits mehrfach verlängert – freilich ohne das Stimmvolk noch einmal zu Wort kommen zu lassen. Oft wird das damit begründet, dass Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten nichts von gentechnisch veränderten Lebensmitteln wissen möchten. Vor 20 Jahren mag das der Fall gewesen sein, doch nicht nur der wissenschaftliche Kenntnisstand, sondern auch die gesellschaftlichen Einstellungen zur Gentechnik haben sich weiterentwickelt. Weltweit deuten verschiedene Untersuchungen darauf hin, dass die Menschen der modernen Biotechnologie positiver gegenüber eingestellt sind, als viele meinen. [6] Auch in der Schweiz zeigen neuere Befragungen, dass die Bevölkerung durchaus offen ist für den Einsatz der Gentechnik in der Pflanzenzüchtung. [7]

Aus der sozialwissenschaftlichen Forschung ist bekannt, dass Menschen einen relevanten Nutzen sehen möchten, bevor sie auf etwas Neues einsteigen. [8] Das zeigt nicht zuletzt die Offenheit gegenüber dem Einsatz von Gentechnologie in der Medizin: [9] Die Herstellung von Insulin, neuen Krebstherapien oder Impfungen basieren auf dem Einsatz der Gentechnik in Forschung und Entwicklung, ohne dass dies der Akzeptanz der daraus entstehenden Therapien einen Abbruch täte.

In Anbetracht der vielseitigen Herausforderungen, welche die Schweizer Landwirtschaft momentan und zukünftig angehen muss, wird auch der Nutzen der grünen Gentechnik sichtbarer werden. Mit modernen Methoden der Genom-Editierung können gezielt und effizient Pflanzensorten gezüchtet werden, die widerstandsfähig sind gegen Krankheitserreger, Schädlinge oder klimatische Extrembedingungen und die besser an die spezifischen agronomischen Bedingungen in der Schweiz angepasst sind. [10] Solche Sorten sind insbesondere dann wünschenswert, wenn Nahrungsmittel auch in Zukunft ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig im eigenen Land produziert werden sollen.

Wenn die moderne Gentechnik dazu beiträgt, den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft zu reduzieren,[11] dann ist das offensichtlich sowohl für die Natur wie auch für den Menschen von Nutzen.[12] Allergen-reduzierte Pflanzensorten können zudem dem betroffenen Bevölkerungsanteil eine unbeschwerte Ernährung ermöglichen, zum Beispiel in Form vonglutenfreiem Weizen für Zöliakie-Betroffene.[13] Die grüne Gentechnik ist dafür ein effektiveszusätzliches Werkzeug im agronomischen Werkzeugkasten, ohne dabei andere Züchtungsmethoden zu verdrängen. Und weil seit der Einführung des Gentechnik-Moratoriums eine neue Generation von Konsumentinnen und Konsumenten herangewachsen ist, die offen ist für innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen, wird die Schweiz im Jahr 2035 ganz selbstverständlich Gentechnik in der Landwirtschaft einsetzen.

Referenzen:

[1] Reatch (2021): Literature Synthesis Report on Gene Technology in Agriculture. Blogpost. Kann abgerufen werden unter:https://reatch.ch/publikatione... (Stand: 30.03.2022).

[2] Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (2020): Pflanzenzüchtung – von klassischer Züchtung bis Genom-Editierung. In: Swiss Academies Factsheets 15/3. Kann abgerufen werden unter: https://api.swiss-academies.ch... (Stand: 30.03.2022).

[3] European Commission (2021): EC study on new genomic techniques. Commission Staff Working Document. Brüssel:European Commission. Kann abgerufen werden unter: https://ec.europa.eu/food/syst... (Stand: 30.03.2022).

[4] International Service for the Acquisition of Agri-biotech Applications (2021): Genome-Edited Wheat Field Trial Gets UKGovernment Approval. In: Crop Biotech Update 2021/September. Kann abgerufen werden unter:https://www.isaaa.org/kc/cropb... (Stand: 30.03.2022).

[5] Entine, Jon/Felipe, Marua Sueli S./ Groenewald, Jan-Hendrik/ Kershen, Drew L./ Lema, Martin/ McHughes, Alan/ LimaNepomuceno, Alexandre/ Ohsawa, Ryo/ Ordonio, Reynante L./ Parrott, Wayne A./ Quemada, Hector/ Ramage,Carl/ Slamet-Loedin, Inez/ Smyth, Stuart J./Wray-Cahen, Diane (2021): Regulatory approaches for genome editedagricultural plants in select countries and jurisdictions around the world. In: Transgenic Research 30, 551–584.Kann abgerufen werden unter: https://doi.org/10.1007/s11248... (Stand: 30.03.2022).

[6] Borrello, Massimiliano/ Cembalo, Luigi/Vecchio, Riccardo (2021): Role of information in consumers’ preferences foreco-sustainable genetic improvements in plant breeding. In: PlosOne, 16/7, 1–16. Kann abgerufen werden unter: https://journals.plos.org/plos... (Stand: 30.03.2022).Busch, Gesa/Ryan, Erin/von Keyserlingk, Marina A. G./Weary, Daniel. M. (2021): Citizen views on genome editing:effects of species and purpose. In: Agriculture and Human Values 2022/39, 151-164. Kann abgerufen werden unter: https://link.springer.com/arti... (Stand: 30.03.2022).Saleh, Rita/Bearth, Angela/Siegrist, Michael (2021): How chemophobia affects public acceptance of pesticide use andbiotechnology in agriculture. In: Food Quality and Preference 91/104197, 1–10. Kann abgerufen werden unter: https://www.sciencedirect.com/... (Stand: 30.03.2022).

[7] Saleh, Rita/Bearth, Angela/Siegrist, Michael (2021): How chemophobia affects public acceptance of pesticide use andbiotechnology in agriculture. In: Food Quality and Preference 91/104197, 1–10. Kann abgerufen werden unter: https://www.sciencedirect.com/... (Stand: 30.03.2022).

[8] Bearth, Angela/Siegrist, Michael (2016): Are risk or benefit perceptions more important for public acceptance of innovative food technologies: A meta-analysis. In: Trends in Food Science & Technology, 2016/49, 14-23. Kann abgerufenwerden unter: https://www.sciencedirect.com/... (Stand: 30.03.2022). Finucane, MelissaL./Alhakami, Ali/Slovic, Paul/Johnson, Stephen. M. (2000): The affect heuristic in judgments of risks andbenefits. In: Journal of Behavioral Decision Making, 2000/13, 1-17. Kann abgerufen werden unter: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/%28SICI%291099-0771%28200001/03%2913%3A1%3C1%3A%3AAID-BDM333%3E3.0.CO%3B2-S(Stand: 30.03.2022). Siegrist, Michael (2008): Factors influencing public acceptance of innovative food technologies and products. In: Trendsin Food Science & Technology, 19/11, 603-608. Kann abgerufen werden unter: https://www.sciencedirect.com/... (Stand: 30.03.2022).

[9] McCaughey, Tristan/Budden, David. M./Sanfilippo, Paul G./Gooden, George E. C./Fan, Li/Fenwick, Eva/Rees, Gwyneth/MacGregor, Casimir/ Si, Lei/Chen, Christine/Hai Liang, Helena/Pébay, Alice/Baldwin, Timothy/Hewitt, Alex W. (2019): Aneed for better understanding is the major determinant for public perceptions of human gene editing. In: Human GeneTherapy, 30/1, 36-43. Kann abgerufen werden unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.go... (Stand: 30.03.2022).

[10] ScienceIndustries (2021): Klimawandel: Genomeditierung macht die Entwicklung von Nischenprodukten interessant. In: POINT Newsletter: Aktuelle Biotechnologie 2021/225, 2. Kann abgerufen werden unter: https://www.scienceindustries.... (Stand: 30.03.2022).

[11] Transparenz Gentechnik (2021): Kraut- und Knollenfäule bei Kartoffeln: Neue Strategien gegen einen trickreichen Erreger. In: Transparenz Gentechnik 2021. Kann abgerufen werden unter: https://www.transgen.de/forsch... (Stand: 30.03.2022). Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (2022): Projekt PILTON. Bonn. Kann abgerufen werden unter:https://pilton.bdp-online.de/ (Stand: 30.03.2022).

[12] Möhring, Niklas/Ingold, Karin/Kudsk, Per/Martin-Laurent, Fabrice/Niggli, Urs/Siegrist, Michael/Studer, Bruno/Walter,Aachim/Finger, Robert (2020): Pathways for advancing pesticide policies. In: Nature Food, 2020/1, 535-540. Kann abgerufen werden unter: https://www.nature.com/article... (Stand: 30.03.2022).

[13] Transparenz Gentechnik (2021): Gluten, Allergene, Koffein, Nikotin: Unerwünschtes einfach abschalten? In: Transparenz Gentechnik 2021. Kann abgerufen werden unter: https://www.transgen.de/lebens... (Stand: 30.03.2022).

Der Bericht «Schweiz 2035 – Think Tanks beantworten 20 Zukunftsfragen» thematisiert die grossen Zukunftsfragen für die Schweiz der nächsten 10 bis 15 Jahre. Im Bericht geben ausgewählte Think Tanks aus dem In- und Ausland ihre Einschätzungen ab. Er dient dem Bundesrat als eine Grundlage für die nächste Legislaturplanung.

Insgesamt hat die Bundeskanzlei 20 Zukunftsfragen aus den Bereichen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Sicherheit, Digitalisierung und Umwelt erarbeitet. Es wurde stets die gleiche Frage zwei Think Tanks unterschiedlicher Denkschulen zur Beantwortung vorgelegt, um möglichst
verschiedene Kurzanalysen zu erhalten. Arbeiten wir 2035 bis 70 Jahre? Ist die Stromversorgung in Zukunft sichergestellt? Ist die Schweiz 2035 noch neutral? Wird die Schweiz in der Landwirtschaft Gentechnologie einsetzen? Geht es dem Mittelstand in Zukunft besser als heute? Ist die Schweiz 2035 Mitglied der Europäischen Union? Zu solchen und weiteren Fragen galt es Stellung zu nehmen.

Autor*innen

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Präsidium, Fundraising

Servan Grüninger ist Mitgründer und Präsident von Reatch. Er hat sein Studium mit Politikwissenschaften und Recht begonnen und mit Biostatistik und Computational Science abgeschlossen. Zurzeit doktoriert er am Institut für Mathematik der Universität Zürich in Biostatistik. Weitere Informationen: www.servangrueninger.ch.

Guido Baldi

Autor*in

Projektleiter «Zukunft der Arbeit»

Guido Baldi ist Mitglied von Reatch und beschäftigt sich insbesondere mit Geldpolitik, Wirtschaftswachstum und dem Wandel der Arbeit. Guido forscht am Volkswirtschaftlichen Institut der Universität Bern und am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

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Der vorliegende Beitrag gibt die persönliche Meinung der Autor*innen wieder und entspricht nicht zwingend derjenigen von Reatch oder seiner Mitglieder.

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