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Tierversuche sollen nutzen – aber wie?

Niemand will unnötige oder unnütze Tierversuche. Doch an der Frage, was nötig und nützlich ist, scheiden sich die Geister.

Ein Gastkommentar auf Tierversuche verstehen - Eine Informationsinitiative der Wissenschaft:

«Für die meisten ist ein Experiment dann nützlich, wenn es unmittelbar die Entwicklung einer (medizinischen) Anwendung zur Folge hat. Grundlegendes Wissen zu schaffen, stellt für viele jedoch keinen vertretbaren Grund dar, um mit Tieren zu forschen.

Tierversuchsgegner befeuern diese Haltung aktiv. War früher die pharmazeutische Industrie ihr Hauptziel, so rückte in den letzten Jahren vor allem die akademische Grundlagenforschung ins Fadenkreuz. Mit breit aufgegleisten Kampagnen in den traditionellen und neuen Medien werden Grundlagenforschende gezielt attackiert. Der Vorwurf: Das, was sie täten, diene nur der “Befriedigung intellektueller Neugier” und habe keinen Nutzen für Mensch oder Tier.

Eine solche Haltung offenbart eine verzerrte Vorstellung darüber, was Forschung ist und wie sie funktioniert.»

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Präsidium & Fundraising

Servan Grüninger ist Mitgründer und Präsident von Reatch. Er hat sein Studium mit Politikwissenschaften und Recht begonnen und mit Biostatistik und Computational Science abgeschlossen. Zurzeit doktoriert er am Institut für Mathematik der Universität Zürich in Biostatistik. Weitere Informationen: www.servangrueninger.ch.

Der vorliegende Beitrag gibt die persönliche Meinung der Autor*innen wieder und entspricht nicht zwingend derjenigen von Reatch oder seiner Mitglieder.