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Pasta, Philosophy and Science: Synthetische Biologie in der Medizin

Der Mensch trägt 1-3 kg Bakterien mit sich. Dieser Teil des menschlichen Körpers ist essenziell, um wichtige Körperfunktionen zu gewährleisten.
Was wäre, wenn wir Bakterien gezielt modifizieren und ihnen neue Fähigkeiten geben, um Krankheiten zu heilen? Genau diesen Ansatz verfolgt die synthetisch biologischen Forschung an. Des Weiteren wird die synthetische Biologie für Medikamentenproduktion und in der personalisierten Medizin eingesetzt. Was ist synthetische Biologie? Welche Risiken sind mit diesen vielen Chancen, welche die synthetische Biologie auszeichnen, verbunden?

28.09.2022

Irchel, Universität Irchel, Y-13-M12

Free, max. 30 participants

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Free, max. 30 participants

Das Mikrobiom ist ein unverzichtbarer Teil unseres Körpers. An diversen Stellen in unserem Organismus führen verschiedene Arten von Mikroorganismen vielfältige, lebensnotwendige Aufgaben aus: Die Verdauung, Vitamin Produktion und der Schutz vor Krankheiten. Die Gemeinschaft an Mikroorganismen in uns wird Mikrobiom bezeichnet. Ungleichgewichte des Mikrobioms (auch als Dysbiosen bezeichnet) können drastische Folgen für den Körper haben und führen zu diversen Krankheiten.

Die synthetische Biologie versucht, Prinzipien in der Natur genau zu analysieren und diese in einem neuen Kontext anzuwenden, um mit einer möglichen Lösung für aktuelle Probleme zu überzeugen. Dies geschieht beispielsweise durch Neudesign von bereits existierenden Organismen. Über die letzten Jahre hinweg wurden diverse Werkzeuge entwickelt, welche diese Prozesse vereinfachen. Beispielsweise konnten so die Produktionskosten von Medikamenten reduziert werden.

Unser Experte Stefano Vavassori, Head of Immunology bei Cellerys AG, wird uns die momentanen Ansätze der synthetischen Biologie in der Medizin und ihr Potential aufzeigen. Organisiert wird dieses PPS vom aktuellen iGEM-Team der Universität Zürich. Das Team arbeitet an der Modifikation von Bakterien, um neue Wege gegen chronisch entzündliche Darmerkrankungen zu finden. Durch den Abend führten uns Len Roth (iGem) und Benedikt Schmidt (Reatch).

Statt Pizza gibt es an diesem Event leckere Pasta - PPS bleibt also bestehen. Wenn du vegane Muffins für alle mitbringen möchtest, dann melde dich direkt bei Benedikt und nimm gratis teil! Die Kosten für die Muffins werden dir erstattet.

Sprache: Deutsch

Kosten: 5 CHF, inkl. Pizza und Getränke. Förderticket: 30 CHF

Besonderes: Es gibt Pasta (und nicht wie üblich Pizza)

Corona-Pandemie: Wir bitten dich, nur dann teilzuehmen, wenn du geimpft/genesen und symptomfrei bist.

Besondere Vorkenntnisse werden von den Teilnehmenden nicht erwartet. Wer sich trotzdem einstimmen möchte, findet hier Lesetipps:

Über das Format Pizza, Philosophy & Science

Pizza essen und dabei über Fragen aus der Philosophie und den Naturwissenschaften diskutieren. Nicht in einem düsteren Vorlesungssaal, sondern in einem gemütlichen Wohnzimmer. Und erst noch zusammen mit einer/einem Expert*in aus dem jeweiligen Forschungsgebiet. Das ist Pizza, Philosophy & Science (PPS).

Mehr Informationen auf der PPS-Website

Kontakt & Fragen: Gerne an Benedikt richten